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Haftpflicht Versicherungen

Versicherungsvergleich Haftpflicht-Versicherung

Unter der Haftpflichtversicherung wird eine Art der Schadensversicherung verstanden, die einen Versicherungsschutz gegen die Schadensersatzansprüche der Dritter gewährleistet, indem der Versicherer den Versicherungsnehmer von diesen Ansprüchen freistellt. Der Haftpflichtversicherer leistet die Entschädigung ausschließlich im Falle einer Verpflichtung des Versicherungsnehmers zum Schadensersatz. Die Haftpflichtversicherung kann eine Rechtsschutzversicherung ergänzen, wenn beispielsweise die Abwehr der unfundierten Forderungen gedeckt wird. Die Haftpflichtversicherung wird meistens freiwillig beantragt, ist also keine Pflichtversicherung. Die KFZ-Haftpflichtversicherung und die Jagdhaftpflichtversicherung sind ausnahmsweise Pflicht.

Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung erfolgt auf mindestens ein Jahr. Sie wird automatisch verlängert, falls bei einer Kündigung die Kündigungsfrist zum Ablauf der Vertragslaufzeit nicht eingehalten wird. Die Kündigung des Versicherungsvertrages kann von beiden Parteien unabhängig von der Vertragslaufzeit nach einem regulierten oder abgelehnten Schadensfall erfolgen. Der Versicherungsnehmer verfügt außerdem über das Kündigungsrecht im Falle einer Beitragserhöhung. In der Betriebshaftpflichtversicherung muss der Versicherungsnehmer in der Regel eine Selbstbeteiligung leisten, deren Höhe risikoabhängig im Bezug auf die Gewerbeart ist. Die Haftpflichtversicherung wird zwar im Interesse des Versicherungsnehmers abgeschlossen, hat jedoch den sozialen Zweck, dem Unschuldigen in einem Schadensfall eine Entschädigung zu sichern.

In der KFZ-Haftpflichtversicherung wird ebenfalls ein direkter Entschädigungsanspruch des Geschädigten festgelegt. Da nur 67% aller Bürger der Bundesrepublik Deutschland eine private Haftpflichtversicherung besitzen, besteht das Risiko, in einem durch die unversicherte Person verursachtem Schadensfall keine Entschädigung zu bekommen. Solches Risiko kann durch einen zusätzlichen, unter Sonderbedingungen festgelegten Versicherungsbeitrag aufgefangen werden. Der Versicherer gewährt dabei dem Kunden die Übernahme aller in einem Schadensfall verursachten Kosten, so als wäre der Schädiger auch versichert.

Bei besonders gefährlichen Berufen ist die Haftpflichtversicherung ebenfalls gesetzlich vorgesehen. Berufe im Hochrisikobereich müssen mit einer Kfz-Haftpflichtversicherung oder Atom-Haftpflichtversicherung abgesichert werden. Die Haftpflichtversicherung ist in der Wirtschafts- und Rechtsberatung für die Anwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Notare Pflicht, aber auch für die Bewachungsunternehmen, Makler und die Schausteller. Dabei sind die Versicherer stets verpflichtet, dem Geschädigten den Versicherungsschutz auch in Fällen wie die Kündigung oder der Prämienverzug zu leisten. Der Versicherungsnehmer wird dabei nicht entlastet, sondern zu einer Erstattung der Leistungen verpflichtet. Diese Regelung wird durch einen direkten Anspruch des Geschädigten an die Versicherungsgesellschaft ergänzt. Zum Vertragsabschluss einer Haftpflichtversicherung werden Mediziner, Heilberufler, Krankenhäuser und Tierhalter nicht verpflichtet.

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