Hausratversicherung

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Eine Hausratsversicherung deckt normalerweise alle sich im Haushalt befindlichen beweglichen Gegenstände ab. Der Begriff Hausrat bezieht sich dabei auf alle zur Lebensführung erforderlichen Mittel wie Möbel, elektronische Geräte und sonstige Bestandteile der Wohnungseinrichtung. Die Hausratsversicherung ist eine sogenannte verbundene Versicherung. Das heißt, sie fasst die Gefahren mehrerer Versicherungszweige zu einer rechtlichen Einheit (Vertrag) zusammen. Gemeint sind hiermit die Zweige der Feuerversicherung, der Einbruchdiebstahl- und Raubversicherung, der Leitungswasserversicherung sowie der Sturmversicherung. Die in der Hausratsversicherung versicherten Gefahren und Schäden stimmen weitestgehend mit denen der genannten Versicherungszweige überein. Dazu zählen Sachschäden durch Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen versicherter Gegenstände und Kostenschäden, welche Rettungs- und Schadenfeststellungskosten beinhalten. Weiterhin werden versichert: Aufräumkosten, Schlossänderungskosten, Schutzkosten, Hotelkosten im Falle einer Unbewohnbarkeit und Reparaturkosten für am Gebäude oder in einer Mietwohnung entstandene Schäden.

Vom Versicherungsschutz oftmals ausgenommen sind Bargeld und bestimmte weitere Gegenstände, wie z.B. Rundfunk- und Fernsehantennen und sonstige Bestandteile des Gebäudes, Kraftfahrzeuge, Anhänger, Wasserfahrzeuge und dem Beruf oder dem Gewerbe dienende Einrichtungsgegenstände. Fremdes Eigentum wird jedoch mitversichert, sofern es nicht zu den genannten Ausnahmen gehört. Abhängig vom Angebot der verschiedenen Anbieter von Hausratsversicherungen bestehen jedoch noch zusätzliche Möglichkeiten, weitere Gegenstände in den Versicherungsschutz zu integrieren. Beispiele hierfür wären der Schutz bei Überspannungsschäden (sinnvoll bei einer hohen Anzahl an Elektronikgeräten im Haushalt) sowie die Absicherung von im Freien abgeschlossenen Fahrrädern.

Die Hausratesversicherung gilt generell für die im Versicherungsschein bezeichnete Wohnung des Versicherungsnehmers. Bei einem Wohnungswechsel innerhalb Deutschlands wird der Versicherungsschutz in der Regel übertragen. Werden Gegenstände vorübergehend aus der versicherten Wohnung entfernt, kann eine zusätzlich abzuschließende Außenversicherung sinnvoll sein.

Die Höhe der Versicherungssumme kann variieren und somit über oder unter dem Versicherungswert, also dem tatsächlichen Wert aller Gegenstände, liegen. An ihr bemisst sich auch die Höhe der regelmäßig zu zahlenden Versicherungsprämie. Eine Faustformel zur Errechnung der Summe ergibt sich aus der Multiplikation der Wohnflächenquadratmeter mit 650,- Euro. Dies kann jedoch bei sehr großen Wohnungen schnell zu einer Überversicherung führen, wenn der geschätzte Wert der Einrichtungsgegenstände im Vergleich dazu eher gering ausfällt. Analog dazu besteht auch die Möglichkeit einer Unterversicherung, bei welcher der entstandene Schaden im Versicherungsfall nur anteilig ersetzt wird. Um in einem solchen Fall die tatsächlich ausgezahlte Entschädigung zu errechnen, muss der entstandene Schaden mit der Versicherungssumme multipliziert und das Ergebnis durch den Versicherungswert, soweit bekannt, dividiert werden. In jedem Fall empfiehlt sich vor Abschluss einer Hausratsversicherung ein eingehender Vergleich verschiedener Anbieter und deren Optionen.

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