Produkthaftpflichtversicherung

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Produkthaftpflichtversicherung

Die Produkte werden immer besser und können immer mehr. Allerdings haften Hersteller und Vertriebe, durch schärfere Gesetze und Verbraucherfreundliche Rechtsprechungen, immer mehr. Sind Hergestellte bzw. gelieferte Waren beschädigt bzw. mangelhaft, können sich hieraus durch deren Nutzung und Weiterverarbeitung bei dritten Personen Schäden ergeben. Hierbei handelt es sich um Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden.

Ist ein Schaden entstanden muss er vom Erzeuger, bzw. dem Verkäufer getragen werden. Bei einer Mangelhaften Lieferung reicht oftmals Nachbesserung oder Nachlieferung, die Kosten hierfür trägt natürlich der Verkäufer selbst. Die Kosten bei einem solchen Fall sind noch relativ überschaubar. Anders ist es bei Personen-, Sach- oder Vermögensschäden die bei dem Händler oder Käufer auftreten können. Diese entstehenden Ersatzansprüche können den Händler oder Produzent bis zur absoluten Zahlungsunfähigkeit belasten. Damit dies nicht passiert lohnt sich der Abschluss einer Produkthaftpflichtversicherung.

Hersteller und auch Händler haben die Möglichkeit, sich gegen die geldlichen Folgen mit einer entsprechenden Versicherungspolice abzusichern. Man unterscheidet bei der Produkthaftpflicht zwischen der konventionellen Produkthaftpflichtversicherung und der speziellen Produkthaftpflichtversicherung. Beide Formen der Produkthaftpflichtversicherung sind nur gekoppelt mit einer Betriebshaftpflichtversicherung versicherbar, es gibt Sie nicht als eine Eigenständige Versicherung. Eine Betriebshaftpflicht alleine reicht jedoch nicht aus, wenn die hergestellten Produkte weiter be- oder verarbeitet oder irgendwo eingebaut werden oder von einem anderen Unternehmen zur Produktion, Be- oder Verarbeitung von Sachen verwendet werden.

Für wen ist eine Produkthaftpflichtversicherung empfehlenswert?

Jedes Unternehmen das eigene Produkte produzierende sollte über die Möglichkeit nachdenken, sich zusätzlich gegen entstehende Schäden abzusichern. Dabei sollte man beachten, ein größerer Kundenkreis und ein vielfältiges Produktangebot erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Schäden oder Verletzungen bei einem Ihrer Kunden auftreten könnten. Auch bei ungelernten Arbeitern oder in jungen Betrieben, die noch kein eingespieltes Team haben, sollte darüber nachdenken ob eine Produkthaftpflichtversicherung für die Unternehmung sinnvoll ist. Auch wenn neue, noch nicht vertraute Beförderungsdienste in Anspruch genommen werden sollte man sich über einen zusätzlichen Versicherungsschutz Gedanken machen. Sollte auf einer der Fahrten ein Schaden entstehen, lässt sich oft nur schwer nachvollziehen wer die Schuld dafür zu tragen hat. Den Lieferdienst können nicht sämtliche Schäden als Transportschäden deklarieren.

Besondere Vorsicht ist bei Unternehmen gefordert die mit elektronischen Bauteilen oder Artikeln handeln. Elektrogeräte für Privathaushalte stellen statistisch gesehen eine der größten Unfallquellen dar und werden oft am unbedachtesten verwendet. Schon kleinere Fehler in der Bedienungsanweisung können zu einem teuren Rechtsstreit führen. Besonders in Amerika werden solche Fehler gerne dazu verwendet die Herstellende Firma auf Millionenbeträge zu verklagen. Oft kommt es sogar zu Sammelklagen von verschiedenen Betroffenen. Ohne einen entsprechenden Versicherungsschutz ist es oft nicht möglich die Forderungen zu begleichen oder den Rechtsstreit bis in die letzte Instanz zu führe.

Sollten alle Risikofaktoren ausgeschlossen werden können, ist die Produkthaftpflichtversicherung immer noch gegen betrügerische Kunden sinnvoll, die mit falschen Schadensersatzansprüchen Geld machen wollen.

Welche Leistungen übernimmt Produkthaftpflichtversicherung

Die Produkthaftpflichtversicherungen sind alle Unterschiedlich aufgebaut und übernehmen demnach auch unterschiedliche Leistungen. Die meisten Versicherer übernehmen nicht nur die Zahlung im Klagefall, sondern auch die Kosten für eine mögliche Untersuchung, die prüfen soll ob der Fehler tatsächlich dem Unternehmen angelastet werden kann. Auch Kosten für eine mögliche Rechtsbeihilfen werden von dem Versicherer übernommen.